Schöne Sterne leicht gemacht

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Pflegetipps für Weihnachtssterne

In der Vorweihnachtszeit sind Weihnachtssterne die absoluten Stars unter den blühenden Zimmerpflanzen. Mit ihren farbigen, sternförmigen Hochblättern und ihrem sattgrünen Laub bringen sie in der dunklen Jahreszeit ein Stück Natur ins Haus und sorgen für gute Laune und weihnachtliche Stimmung. Im subtropischen Klima ihrer ursprünglichen Heimat Mexiko wachsen Weihnachtssterne zu meterhohen Sträuchern heran. Die Zucht von Sorten, die auch in beheizten Räumen zurechtkamen, gelang erstmals in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland. Mittlerweile gibt es den schönen Winterblüher in den verschiedensten Farben, Formen und Größen. Im Vergleich zu früher sind die heutigen Zuchtformen deutlich robuster und pflegeleichter. Ein geeigneter Standort, richtiges Gießen und etwas Liebe sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein langes Sternenleben.

Einen geeigneten Standort wählen

Um prächtig zu gedeihen, benötigt der Weihnachtsstern ein warmes, helles und vor Zugluft geschütztes Plätzchen. Eine Raumtemperatur zwischen 15 und 22 Grad ist ideal. In den Wintermonaten fühlt sich das lichtliebende Geschöpf auch an einem Südfenster mit direkter Sonneneinstrahlung wohl. „Die Gefahr, dass ein Weihnachtsstern in unseren Breitengraden zu viel Sonne abbekommt, besteht in der zweiten Herbst- und der ersten Winterhälfte kaum“.  „An einem Standort in Fensternähe kann der Weihnachtsstern die stark reduzierte Tageslichtmenge im Winter voll ausnutzen.“ Aber Vorsicht: Bevor die Fenster zum Lüften geöffnet werden, sollte die Pflanze in einer geschützten Ecke in Sicherheit gebracht werden, denn kalte Zugluft kann sie nachhaltig schädigen.