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So fühlt sich der Weihnachtsstern wohl. Experten geben Tipps zu Standort- und Versorgungsfragen.

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Die farbenprächtigen Hochblätter des Weihnachtssterns begleiten Menschen seit Jahrzehnten durch die schönste Zeit des Jahres. Der Dreiklang von Kerzenschein, Plätzchenduft und den blumigen Weihnachtsboten gehört zu den Ritualen, die Weihnachten so besonders machen. Doch schon Wochen bevor sich das erste Türchen am Adventskalender öffnet, entfaltet ein Weihnachtsstern sein Potenzial. Die Weihnachtsstern-Experten von Stars for Europe geben Tipps, wie die Pracht wochenlang hält.

Der Weihnachtsstern braucht Licht und Wärme

An einem warmen, hellen und vor Zugluft geschützten Ort fühlt sich der Weihnachtsstern wohl. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 15 und 22 Grad und damit genau der Temperaturbereich, der für Schlaf- und Wohnräume empfohlen wird. Der Weihnachtsstern stammt aus dem tropischen Mexiko. Entsprechend hoch ist sein Lichtbedarf. In den Wintermonaten darf er deshalb gerne an einem Südfenster stehen. Direkte Sonneneinstrahlung ist kein Problem, denn die Gefahr, dass zu viel Einstrahlung auf die Blätter trifft, ist ab Mitte Oktober in unseren Breiten kaum vorhanden. Im Gegenteil: Genügend Licht ist wichtig fürs Wachsen und Gedeihen. Zugluft bekommt dem Weihnachtsstern hingegen gar nicht gut. Vor dem Lüften sollte man die Pflanze daher in eine geschützte Ecke stellen. Tut man das nicht, kann die wärmeliebende Schönheit mit Blattfall reagieren.

Weihnachtssterne richtig gießen

Je nach Standort, Zimmertemperatur, Pflanzen- und Topfgröße benötigen Weihnachtssterne unterschiedlich hohe Wassergaben. Bei einem gängigen Topfvolumen von 13 Zentimetern Durchmesser sollte nicht mehr als ein kleines Glas Wasser, also rund 0,2 Liter gegeben werden. So wird vermieden, dass sich die Grobporen in der Erde zusetzen und Staunässe entsteht. Mini-Weihnachtssterne sollten nicht mehr als ein Schnapsglas erhalten. Überschüssiges Wasser, das nach zehn Minuten noch im Übertopf steht, wird entfernt.

Gegossen wird mit zimmerwarmem Wasser, wenn die Erde deutlich abgetrocknet ist. Das kann bei einem Standort in der Nähe eines Heizkörpers und in trockener Zimmerluft unter Umständen jeden Tag sein, an anderen Plätzen lediglich jeden zweiten oder dritten Tag. Kontrolliert wird das, indem man die Pflanzen vorsichtig anhebt. Wirken sie leicht, ist es Zeit zu gießen. Wissenswert: Kleinere Töpfe trocknen schneller aus als größere, so dass man hier häufiger zur Gießkanne greifen muss. Mini-Weihnachtssterne sollte man jeden Tag kontrollieren. Die Wasserzufuhr ist übrigens auch über ein Tauchbad möglich. Es sättigt die Erde stärker als normales Gießen.

Im Zweifelsfall den Weihnachtsstern lieber etwas trockener als zu feucht halten und häufiger wenig als selten viel gießen. Besonders lange Freude bereitet der Weihnachtsstern, wenn er etwa vier Wochen nach dem Kauf einmal pro Woche gedüngt wird, zum Beispiel mit einem handelsüblichen Flüssigdünger in der auf der Düngerverpackung angegebenen Dosierung für blühende Zimmerpflanzen.

Qualitätsmerkmale

Beherzigt man all diese Ratschläge, führen sie zu langanhaltender Blütenpracht, wenn von Beginn an die Qualität stimmt. Eine hochwertige Pflanze erkennt man an unbeschädigten Hochblättern und knospigen gelben Blüten. Das Pflanzsubstrat sollte weder ausgetrocknet noch triefend nass sein. Ein Händler, der seine Pflanzen liebt, wird die Weihnachtssterne außerdem abseits des zugigen Eingangsbereichs präsentieren. Wichtig: Den Weihnachtsstern für den Weg nach Hause in Papier einwickeln, um ihn vor Zugluft und Temperaturen unter 12 Grad Celsius zu schützen. Andernfalls drohen zunächst unsichtbare Schäden, die nach ein paar Tagen zu vorzeitigem Blattfall führen können.